OPEL FIOR Rallye Cup
 
 
OPEL FIOR Rallye Cup:
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Schotterspektakel in Niederösterreich! OPEL FIOR Rallye Cup Teams kämpften erfolgreich bis zum letzten Meter!
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Mit dem zweiten Lauf zum OPEL FIOR Rallye Cup war man bei Gerwald Grössing in Rohr am Gebirge zu Gast. Eine Rallye, die ihrem Ruf alle Ehre machte – keine Fehler verzeihend, materialmordend, hartherzig und mega-anstrengend.

Fotos: Harald Illmer

Immerhin wurden knapp 20 Prozent des gesamten Starterfelds von den OPEL FIOR Rallye Cup Teams besetzt, die sich im Vorfeld schon mächtig auf den Schotter-Event freuten.

„Den Teams wurde an diesem Tag wirklich alles abverlangt. Erschwerend zu den sehr rauen Sonderprüfungen kamen noch die drückende Schwüle und damit einhergehend sehr hohe Temperaturen im Cockpit.“, so OPEL FIOR Rallye Cup Mastermind Willi Stengg.

Von den 5 Teams des Cups sahen immerhin 4 das Ziel. Willi Stengg auf die Frage, warum man die wohl schwierigste Rallye der Saison mit ins Programm des Opel Rallye Cups genommen hat: „Wir wollten mit unseren Opel Corsas wieder beweisen, wie extrem robust und einsatzfähig diese Fahrzeuge sind. Und das starke Ergebnis der ganzen Truppe belegt dies wieder eindeutig.“

Viele der Teams sind nun zu wahren Schotterliebhabern mutiert, die sich schon auf ein nächstes Schotter Event freuen. Dazu haben sie im Rahmen des OPEL FIOR Rallye Cups wieder bei der Rallye Weiz Gelegenheit, die zwar nur einen kleinen, aber sehr feinen Schotter-Anteil integriert.

Die bis vor der Rallye Führenden im Cup, Christoph Lieb und Cathi Schmidt traten diesmal nicht an und haben die Rallye ausgelassen. Das haben die zweitplatzierten Manuel Pfeifer und Lisa Holzer perfekt genutzt, denn sie konnten mit kluger Taktik den Sieg im Cup einfahren und übernehmen damit nun die Führung vor der Rallye Weiz: „Poah, das war echt hart! Aber wir haben alles richtig gemacht und abgewartet, wie sich die Dinge entwickeln. Dass wir am Ende ganz oben stehen, freut uns natürlich. Profitiert haben wir auch vom Pech anderer…aber das ist Rallye. Einmal erwischt es den einen, dann wieder den anderen. Wir kommen vollkommen relaxt zur Rallye Weiz!“

Das von Manuel angesprochene Pech hatte der Bayern-Express mit Alois Scheidhammer und August Regner: „Wir waren so gut drauf, aber dann hat uns diese beinharte Rallye abgeworfen. Technische Probleme tauchten auf einmal auf und wir mussten tatenlos zusehen, wie uns noch zwei Cup-Teams überholten. Wir hatten aber noch Glück im Unglück und konnten Platz 3 ins Ziel retten. Die nächste Rallye in Weiz wird wieder sehr spannend, dafür werden wir wieder sorgen!“

Für die beiden Saarländer Stefan Petto und Hanna Ostlender war es das erste Antreten bei dieser anspruchsvollen Rallye, dementsprechend vorsichtig sind sie in dieses Event gestartet: „Für uns war es erst die zweite reine Schotterrallye überhaupt. Für Hanna und mich war daher das klar gesetzte Ziel, durchzukommen und uns von Prüfung zu Prüfung zu steigern. Schon beim Besichtigen wurde uns klar, dass die ganzen wilden Geschichten, die wir vorher über diese Rallye hörten, der absoluten Wahrheit entsprachen. Dass am Ende ein toller 2. Platz im Cup dabei rauskommt, macht uns sehr glücklich und zufrieden. Jetzt sehen wir der Rallye Weiz, die wir ja schon kennen, mit Zuversicht entgegen und werden mit Sicherheit wieder jede Menge Spaß haben.“

Spaß war auch das Motto des einzigen reinen Damenteams, das mit der Schneebergland Rallye in den laufenden Cup eingestiegen ist. Viktoria Hojas und Claudia Dorfbauer haben ihrem „Seppi“ freien Lauf gelassen, waren aber immer mit der notwendigen Portion Sicherheit unterwegs: „Tja, was sollen wir sagen? Wir sind happy mit dem 4. Platz im Cup. Ich habe hier schon einmal eine Spitzenplatzierung ins Ziel gebracht…auch diesmal hat es wieder geklappt und wir hatten sogar zweimal die zweitschnellste Cup-Zeit in der SP 5 und 7! Wir sind unsere eigene Rallye gefahren und liesen die Jungs ihr Ding machen. Wir freuen uns jetzt schon auf die Rallye Weiz und das leckere Eis, das es dort gibt.“

Lukas Carlos Stengg und Roland Stengg, das Brüder-Team aus der Stengg Motorsport Familie, hatte eine gute Performance. Aber leider schlug hier der raue Untergrund massiv zu. „Wir waren frohen Mutes unterwegs, bis uns in der zweiten Sonderprüfung alles passierte, was wir eigentlich nicht wollten. Ein Stein zerschoss uns eine Felge, ein anderer zerstörte unseren Bremssattel und ein dritter verklemmte sich im Auspuff. Noch dazu brach uns der Schalthebel und somit mussten wir notgedrungen abstellen. Schade, denn bis dahin hat’s richtig Spaß gemacht.“, bringt Roland die tragischen Momente auf den Punkt.

Die OPEL FIOR Rallye -Teams freuen sich schon auf die nächste Cup-Veranstaltung bei der Rallye Weiz. Diese Rallye ist eine 90%ige Asphaltrallye mit sehr schnellem, aber auch rutschigem Asphalt, deswegen wird dieser Cup von Beginn an spannend und von Sekundenduellen geprägt sein. Die Fans am Streckenrand werden ganz sicher Opel Motorsport vom Feinsten erleben.

> Punktestand im OPEL FIOR Rallye Cup 2018

Peter Bauregger
OPEL FIOR Rallye Cup 2018 Pressebetreuung

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